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Ziele der Forschungsplattform

Der Kampf gegen Krebs gehört zu den wichtigsten wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Aufgaben unserer Zeit. Trotz eines immer größer werdenden biochemischen Verständnisses über die Krebsentstehung und die hieraus resultierenden neuen Behandlungsmethoden, sterben in Österreich jährlich ca. 20 000 Personen an Krebs.

Chemotherapie stellt in all ihren unterschiedlichen Varianten immer noch die wichtigste Behandlungsoption für Patienten mit metastasierender Krebserkrankung dar, wobei metallhältige Medikamente ein wichtiger Bestandteil bei der Behandlung vieler Krebserkrankungen sind.

Das Ziel der Forschungsplattform zwischen dem Institut für Anorganische Chemie der Universität Wien und dem Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien ist die Entwicklung neuer (metallhaltiger) Tumortherapeutika, sowie ein besseres Verständnis der den Wirkmechanismen zugrundeliegenden Prozesse. Dieses Verständnis erlaubt wiederum die gezielte Verbesserung der Therapeutika, sodass mittelfristig optimierte Verbindungen in die klinische Testung gelangen.

Diese Forschungsplattform ermöglicht die intensive multidisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Chemikern, Zellbiologen und Molekularbiologen welche notwendig ist, um entscheidende Fortschritte in der Bekämpfung von Krebs zu erreichen.

 


Aktuell:

Eine internationale Fachjury hat Anfang Februar 2015 aus den zahlreichen Einreichungen für die Prototypenförderung PRIZE des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend insgesamt 13 erfolgsversprechende Projekte zur Förderung vorgeschlagen. 

Christian Kowol, Petra Heffeter, Bernhard Keppler und Walter Berger sind dabei mit ihrer Arbeit im Rahmen der Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Reearch über die Reduktion von Nebenwirkungen in der modernen Krebstherapie mit vertreten. Sie erhielten eine Förderung in der Höhe von 145.000 Euro zugesprochen.

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Im Oktober 2014 gewannen Dr. Christian Kowol und Dr. Petra Heffeter den 1. Platz beim INITS Award im Bereich "Life Science" mit der im Rahmen der Plattform entstandenen Arbeit "Tumorspezifische, Hypoxie-basierte Aktivierung von EGFR-Inhibitoren”.


Ende September 2014 konnte die Forschungsplattform vielversprechende Ergebnisse zur Reduktion von Nebewirkungen bei sog. Tyrosinkinaseinhibitoren im Spitzen-Journal "Angewandte Chemie" publizieren.

Zusätzlich wurden die Ergebnisse der Studie von der Presse (z.B. der Standard, Salzburger Nachrichten) aufgegriffen und von beiden beteiligten Universitäten (Universität Wien und Medizinische Universität Wien) online präsentiert.  


Von 21.-25.7. 2014 findet das 7te "International Symposium on Bioorganometallic Chemistry" an der Universität Wien statt.


Kürzlich konnte ein großer Erfolg der Forschungsplattform vermeldet werden. Eine der am intensivsten im Rahmen der Plattform untersuchten Verbindungen (NKP-1339) zeigt laut neuesten Ergebnissen einer US-amerikanischen klinischen Studie mit PatientInnen, für die es keine weiteren Therapiemöglichkeiten mehr gab, krebshemmende Wirkung.

Näheres unter:

Im Kampf Gegen Krebs 


Am 17. und 18. Oktober 2012 trafen an der Fakultät für Chemie die Mitarbeiter der Forschungsplattform "Translational Cancer Therapy Research" im Rahmen des 7. Wiener NobelpreisträgerInnenseminars den Nobelpreisträger Sidney Altman. Bei dieser Gelegenheit wurde Prof. Altman die Arbeit der Forschungsplattform präsentiert und den Studierenden und JungwissenschaftlerInnen die Möglichkeit geboten mit Prof. Altman zu disskutieren.

siehe auch:

Treffen mit NobelpreisträgerInnen

Universität Wien
Forschungsplattform Translational Cancer Therapy Research

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Letzte Änderung: 04.03.2015 - 17:16